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Umfassender Leitfaden für die Inbetriebnahme von Transformatoren in extrem kalten Umgebungen bei -30 °C: Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Betriebs

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Umfassender Leitfaden für die Inbetriebnahme von Transformatoren in extrem kalten Umgebungen bei -30 °C: Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Betriebs

2026.01.21

Umfassender Leitfaden für die Inbetriebnahme von Transformatoren in extrem kalten Umgebungen bei -30 °C: Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Betriebs

 

Bei Temperaturen bis zu -30 °C wird das Anfahren eines Standardtransformators zu einer enormen Herausforderung. Zu den Risiken zählen das Eindicken des Isolieröls (ähnlich wie Honig), die Wicklungskontraktion mit daraus resultierender struktureller Spannung sowie die Sprödigkeit von Metallkomponenten aufgrund der Kälte. Diese Probleme können von Geräteschäden bis hin zu schweren Stromunfällen reichen. Dieser Leitfaden bietet eine detaillierte Analyse der Anfahrprotokolle für Transformatoren bei extremer Kälte und gewährleistet so einen sicheren und zuverlässigen Betrieb in kalten Regionen wie Kanada, Skandinavien und Russland.

 

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Inhalt

1. Zentrale Bedrohungen durch extreme Kälte für den Anlauf von Transformatoren: Mechanismen und Folgen

● Krise beim Isolierölfluss und Versagen der Wärmeableitung
(1)Phänomen und Mechanismus: Bei -30 °C wird herkömmliches Transformatorenöl (z. B. Öl Nr. 10) hochviskos und nähert sich einem halbfesten Zustand. Dies ist auf die verringerte Molekularbewegung und die erhöhten intermolekularen Kräfte bei niedrigen Temperaturen zurückzuführen.
(2)Direkte Folge: Verdicktes Öl kann zwischen Wicklungen und Kühlkörpern nicht effektiv zirkulieren, was zu lokalen Überhitzungen führt.
(3)Kaskadierende Risiken: Lokale Überhitzung beschleunigt den Abbau von Isoliermaterialien (z. B. Karton, Krepppapier), verringert die Durchschlagsfestigkeit und kann zu Windungs- oder Zwischenlagenkurzschlüssen führen. Temperaturmessungen zeigen, dass Bereiche mit stagnierendem Öl bis zu 30 °C wärmer sein können als normale Bereiche.

 

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● Wicklungs- und Strukturspannungsschäden
(1)Phänomen und Mechanismus: Kupfer-/Aluminiumwicklungen und Stahlkerne ziehen sich bei niedrigen Temperaturen deutlich zusammen (linearer Ausdehnungskoeffizient von Kupfer: ~17 × 10⁻⁶/°C; Stahl: ~12 × 10⁻⁶/°C). Unterschiedliche Kontraktionsraten zwischen Materialien oder Bauteilen (z. B. innere vs. äußere Wicklung) erzeugen innere Spannungen.
(2)Direkte Folge: Spannungskonzentrationen verzerren Wicklungen, verschieben Isolierblöcke oder lockern Verbindungen.
(4)Kaskadierende Risiken: Mechanische Schäden werden irreversibel und beeinträchtigen die langfristige Zuverlässigkeit.

 

● Sprödigkeit von Werkstoffen bei niedrigen Temperaturen
(1)Phänomen und Mechanismus:Metalle (insbesondere bestimmte Stähle) verlieren unterhalb ihrer „Übergangstemperatur vom duktilen zum spröden Verhalten“ ihre Duktilität und werden spröde.
(2)Direkte Folge: Kritische Bauteile (Tanks, Flansche, Schweißnähte) können unter normalen mechanischen Belastungen (z. B. elektromagnetischen Kräften) brechen.
(3)Kaskadierende Risiken: Strukturelle Mängel können zu Öllecks, internen Kurzschlüssen oder katastrophalem Zerfall führen.

 

 

2. Ausführliche Sicherheitsprotokolle für die Inbetriebnahme von Transformatoren bei -30 °C

● Ölauswahl und -management: Sicherstellung der Fließfähigkeit
(1)Standards:Verwendung von ASTM D3487 (IEC 60296)-konform   Öle.
(2)Wichtigster Parameter – Stockpunkt: Foder -30°C, wählen Sie Öle mit einem Pourpoint ≤-45°C (z.B. Ultratieftemperatur-Naphthenöl Nr. 45 oder synthetisches Esteröl).
(3)Testing:Regelmäßige Öltests (ASTM D97/IEC 61868) bestätigen die Leistungsfähigkeit.

Ölsorte

Mindestbetriebstemperatur (°C)

Stockpunkt (≤°C)

Viskosität bei 40 °C (mm²/s)

Grundsätze

Notizen

Standard-Naphthen (Nr. 10)

> -10

-30

≤ 11.0

ASTM D3487/IEC 60296

Ungeeignet für extreme Kälte

Naphthenisch (Nr. 25)

-20 zu -30

-45

≤ 12.0

ASTM D3487/IEC 60296

Typisch für kalte Klimazonen

Naphthenisch (Nr. 45)

-30 zu -45

-60

≤ 15.0

ASTM D3487/IEC 60296

Ultratieftemperaturöl

Silikonöl

-40 zu -50

-55 zu -65

≤ 50.0

-

Spezielle Anwendung, hohe Kosten

Synthetisches Esteröl

-50 zu -60

-60 zu -70

≤ 35.0

IEC 61099/IEEE C57.147

Umweltfreundlich, überlegene Leistung, kostspielig

Tabelle 1: Vergleich von Niedertemperatur-Transformatorölen (ASTM/IEC-Normen)

● Vorwärmen und kontrolliertes Temperaturzyklusverfahren
- Erfordernis: Einen kalten Transformator niemals unter Volllast starten.      Vorheizen, bis die wichtigsten Teile (Wicklungen, Öl) eine Temperatur von >0°C erreichen (idealerweise >+5°C).
– Methoden:

(1)Kurzschlussheizung: Legen Sie an der Hochspannungsseite 10–30 % der Nennspannung an, während die Niederspannungsseite kurzgeschlossen ist. Begrenzen Sie den Strom auf 50–70 % des Nennwerts; halten Sie den Temperaturanstieg unter 5 °C/Stunde.

(2)Heißölzirkulation:Verwenden Sie externe Heizgeräte, um das Öl vor der Wiedereinleitung in den Tank zu pumpen und zu erwärmen (60–70 °C).


● Stufenweise Belastung und Temperaturüberwachung
- Erfordernis: Die Last schrittweise erhöhen und dabei die Temperaturen (oberes Öl, Hotspot) überwachen.
- Verfahren:

(1)Erstladung:25–30 % der Nennlast für 30–60 Minuten.

(2)Stufensteigerungen:Steigern Sie die Belastung in Schritten von 20–25 % und lassen Sie zwischen den einzelnen Schritten jeweils mindestens 30 Minuten Zeit.

(3)Endgültige Belastung:Nach Bestätigung der Stabilität 90–100 % erreichen.


Phase

Ziel

Last (% Nennlast)

Dauer (min)

Key Metrics

Zielergebnis

Vorheizen

Kernerwärmung

0 % (Kurzschluss/Ölheizung)

90–360 +

Wicklungs-/Öltemperatur (>0°C), Anstiegsrate (<5°C/h)

Gleichmäßiger Temperaturanstieg

Anfängliche Ladung

Ölfluss prüfen

25-30%

30-60

Öltemperatur oben, Kühler-ΔT (>15°C)

Stabile Ölzirkulation

Schritt 1

Erhöhung der thermischen Belastung

50%

30-60

Temperaturanstiegsrate (<10°C/h), Hotspot

Verbesserte Durchblutung

Schritt 2

Nahezu normaler Betrieb

75%

30-60

Alle Temperaturparameter

Stabilisierte Leistung

Volle Ladung

Zieloperation

90-100%

Kontinuierlich

Alle operativen Kennzahlen

Bewerteter Betrieb

Tabelle 2: Schrittweise Inbetriebnahme des Transformators in Umgebungen mit -30°C

 

● Vorbeugende Wartung und Designanpassungen
- Wartung:

(1)Ölprüfung:Führen Sie eine Analyse gelöster Gase (DGA) gemäß IEC 60567/ASTM D3612 durch, um Fehler (H₂, CH₄, C₂H₂) zu erkennen.

(2)Siegelprüfungen: Prüfen Sie Dichtungen, Ventile und Flansche auf Undichtigkeiten.

(3)Heizungsvalidierung: Testen Sie Öl-/Wicklungsheizungen (IEEE C57.91/IEC 60076-7).

 

- Design:

(1)Niedertemperaturwerkstoffe:Verwenden Sie Stähle nach ASTM A20/EN 10225 mit Zähigkeit bei Minustemperaturen.

(2) Redundante Heizung: Installieren Sie Zusatzheizungen für kritische Standorte.

(3) Verbesserte Isolierung:Entscheiden Sie sich für Nomex® oder ähnliche kältebeständige Materialien.


3. Wärmebilanzgleichung in kalten Umgebungen

Das Kernprinzip besteht im Ausgleich von Wärmeerzeugung (P_loss) und Wärmeabfuhr (P_dissipated):

(1)P_Verlust = Kupferverluste (I²R) + Eisenverluste (konstant) + Streuverluste.

(2)Der Verlustdruck (P_dissipated) hängt von der Ölviskosität und dem Wirkungsgrad des Kühlers ab.

Herausforderung bei -30°C:Eine hohe Ölviskosität verringert den dissipierten Druck (P_dissipated), was bei vorzeitiger Belastung zu gefährlicher Wärmeentwicklung führen kann.

Lösung: Durch Vorwärmen wird der Ölfluss wiederhergestellt; durch allmähliches Beladen wird sichergestellt, dass P_loss ≤ P_dissipated jederzeit gilt.

 

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Zusammenfassend

Das Anfahren von Transformatoren bei -30 °C erfordert die strikte Einhaltung der Normen IEC 60076, IEEE C57 und ASTM. Von der Auswahl von Ölen mit geeignetem Pourpoint über die kontrollierte Vorwärmung und schrittweise Belastungssteigerung bis hin zur Echtzeitüberwachung – jeder Schritt ist entscheidend. Mit diesem Leitfaden gewährleisten die Bediener ein sicheres Anfahren und eine zuverlässige Stromversorgung selbst unter extremsten Bedingungen.

Für kundenspezifische Anlauflösungen für Transformatoren bei -30°C oder IEC/IEEE-zertifizierte Produkte wenden Sie sich bitte an unser globales technisches Supportteam.

 

 

Kontakt

LuShan, Europäische Sommerzeit.1975, ist ein chinesischer professioneller Hersteller, spezialisiert auf Leistungstransformatoren und Reaktoren für50 Jahre. Führende Produkte sind Einphasentransformator, Dreiphasentransformator Isolierung Transformatoren, elektrischer Transformator, Verteiltransformator, Abwärts- und Aufwärtstransformator, Niederspannungstransformator, Hochspannungstransformator, Steuertransformator, Ringkerntransformator, R-Kern-Transformator;Gleichstrominduktoren, Wechselstromreaktoren, Filterreaktoren, Netz- und Lastreaktoren, Drosseln, Filterreaktoren und Zwischen- und Hochfrequenzprodukte.

 

Unsere Kraft Transformatoren und Reaktoren werden in zehn Anwendungsbereichen häufig eingesetzt: Schnellverkehr, Baumaschinen, erneuerbare Energien, intelligente Fertigung, medizinische Geräte, Explosionsschutz in Kohlebergwerken, Erregersysteme, Vakuumsintern (Öfen), zentrale Klimaanlagen.

 

Erfahren Sie mehr über Leistungstransformatoren und Reaktoren:www.lstransformer.com.

 

Wenn Sie maßgeschneiderte Lösungen für Transformatoren oder Drosseln wünschen, kontaktieren Sie uns bitte.

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